Clean Eating, Fitness, Interview

Clean Eating: Interview mit Bloggerin Julia von „Julie Feels Good“

Schon im vergangenen Jahr hat mir eine eine liebe Kollegin das Thema Clean Eating und den Food- und Fitness-Blog „Julie feels good“ von Julia McCoy empfohlen. Nach einem großen Motivationsschub zu Beginn des Jahres habe ich mein Vorhaben, mich mal genauer mit dem Thema Clean Eating auseinanderzusetzen endlich in die Tat umgesetzt und dafür war Julias Blog meine allererste Anlaufstelle. Denn über den Start-Guide (ein detailliertes PDF bekommt man sobald man den Newsletter abonniert), bis hin zu Informationen über die idealen Portionsgrößen (hier und hier), einer Beispiel-Einkaufsliste sowie einem Ernährungs-Wochenplan findet man einfach alles zu diesem Thema auf auf ihrem Blog. Obendrauf gibt’s auf Julie Feels Good noch jede Menge cleane Rezepte zum Nachmachen. Ich habe mich also durch ihr Blog-Archiv geklickt und alles zum Thema Clean Eating gelesen und war höchst motiviert mein persönliches Projekt für 2016 (gesünder & fitter werden) endlich zu starten. Denn neben einer gesunden Ernährung widmet sie sich auch dem Thema Fitness und hat einige Workout-Tipps in petto.

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Da ich sie, ihre Motivation, ihre Kreativität und das ganze Thema Clean Eating so unglaublich spannend und inspirierend finde habe ich sie gefragt, ob sie Lust hätte mir ein paar Fragen für meinen Blog zu beantworten, damit ich diese mit euch teilen kann. Daher gibt’s heute ein kleines Interview mit Julia, in dem ihr erfahrt wie sie zum Thema Clean Eating gekommen ist, was ihre Lieblings-Inspirationen und -Rezepte sind und vieles mehr. Vielleicht entdeckt ihr das Thema Clean Eating ja auch für euch : )

Hier geht’s zum gesamten Interview:


Was war der ausschlaggebende Punkt der dich dazu gebracht hat mit dem Clean Eating anzufangen? Wie bist du dazu gekommen?

Ich bin durch meinen Mann zum Clean Eating gekommen. Er war zu der Zeit noch aktiv als Basketballspieler in der ersten Bundesliga hier in Deutschland unterwegs und hat dadurch natürlich schon genauer auf eine gesunde Ernährung geachtet. Durch Internetrecherchen bin ich dann auf diverse Websites in den USA gekommen, die über Clean Eating berichtet haben. Und da dieses Konzept für mich schlüssig klang, habe ich einfach mal angefangen. Ich war dann ganz schnell drin und habe seit dem nicht mehr zurück geschaut, da ich für mich persönlich einfach zu viele positive Eigenschaften an mir und meinem Körper durch das Clean Eating feststellen kann.

Was waren deine persönlich größten Erfolge, die die Ernährungs-Umstellung hervorrief?

Auf jeden Fall meine Bauchmuskeln, die zwar schon durch den Sport da waren, aber durch das Clean Eating so richtig zum Vorschein kamen. Ansonsten bin ich stolz auf mich, dass ich dadurch so diszipliniert geworden bin. Das fängt beim Wocheneinkauf an und endet im Vorkochen von Gerichten.

Welches sind deine Lieblingsquellen um dich mit dem Thema Clean Eating auseinanderzusetzen und neue Inspirationen für Rezepte zu bekommen? 

Ich bin eigentlich ausschließlich auf amerikanischen Seiten und Blogs unterwegs.

Meine Top 5:

  1. Minimalist Baker
  2. Oh She Glows
  3. Chocolate Covered Katie
  4. Clean Eating Mag
  5. Pinterest

Auch in als gesund „markierten“ Lebensmitteln ist oft mehr Schädliches drin als man denkt. Wie ist deine Strategie um die wirklich gesunden Sachen im Supermarkt ausfindig zu machen?

Das stimmt. Nur weil Bio drauf steht, bedeutet es leider nicht gleich, dass das Produkt gesund bzw. clean ist. Als Grundsatz nehme ich mir: Weniger ist mehr. Um so weniger Zutaten auf der Liste des Produktes stehen, desto gesünder wird es meistens sein. Außerdem achte ich darauf, dass nur Zutaten, die ich auch kenne und aussprechen kann, drauf stehen. Sobald Glucose und Co zu sehen sind, stelle ich das Glas wieder in das Regal. Am allerbesten: Selber machen. Müsliriegel zum Beispiel sind ganz einfach und schnell während meiner Lieblings TV Show fertig gebacken und da sind nur gute Zutaten enthalten.

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Oft hört man, sich gesund zu ernähren sei sehr zeitaufwändig und Berufstätige kaum realisierbar. Wie stehst du dazu?

Sagen wir mal so: Das Clean Eating beziehungsweise die gesunde Ernährung ist ein Lifestyle, der nur umgesetzt werden kann, wenn man ihn lebt, liebt und komplett dahinter steht. Denn dann freut man sich auf den “Food Prep Sunday” und den Wocheneinkauf. Ja, Clean Eating ist Zeitaufwand, aber es gibt da auch ein paar Tricks, die unterstützen und wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, ist das wie Zähneputzen. Zum Beipsiel schreibe ich Samstags einen Essensplan für die komplette Woche, kaufe fast alles auf einmal ein und koche viel vor. Das erleichtert meinen Alltag.

Nenne mir für jede Mahlzeit dein liebstes Rezept auf deinem Blog:

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Frühstück: Smoothie Bowl // Snack: Quinoa Müsliriegel // Hauptspeise: Herzhaftes Chili // Dessert: Energie-Bällchen

 

Neben dem Achten auf cleane Ernährung spielt auch Sport eine wichtige Rolle für dich. Was ist deine Sportroutine?

Für mich hat ein gesunder Lifestyle nicht nur etwas mit passender Ernährung zu tun, sondern auch mit Sport. Mir macht das Spaß, ich fühle mich besser und kann aus der Kombination mit beidem das Beste für mich und meinen Körper (wie zum Beispiel mehr Energie) gewinnen. Ich trainiere 4-5 mal die Woche – unter anderem Muskeltraining zu Hause, Pilates und am allerliebsten HIIT. Das ist ein Cardio-Training, bei dem einem nicht langweilig wird und man nur 30 Minuten investieren muss, danach aber automatisch 24 Stunden lang Fett verbrennt. Hier habe ich dazu ein Programm gepostet, für alle die es interessiert.

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Was würdest du Neueinsteigern, die mit dem Clean Eating anfangen wollen, empfehlen?

Nicht aufgeben und klein anfangen. Man könnte sich zum Beispiel erst einmal daran gewöhnen, 2-3 Liter Wasser am Tag zu trinken. Oder mehr Obst und Gemüse zu essen. Nach und nach erweitert man das Ganze und merkt den Übergang fast gar nicht. Tipps dazu findet ihr auch auf meinem Blog (hier).

Vielen Dank für das Interview, liebe Julia und noch viel Erfolg auf deinem weiteren Weg, ich werde definitiv „folgen“. : ) Und damit ihr das auch machen könnt hier nochmal ihre sozialen Netzwerke im Überblick:

Julias Blog „Julie Feels Good“ // Julias Instagram // Julias Facebook-Seite // Julias Pinterest

 

*** Alle Bilder via Julie Feels Good ***

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1 Comment

  • Reply Vicky 3. Februar 2016 at 14:21

    ohhh danke für den Tipp! hab gleich Mal reingeschaut!

    liebe Grüße,
    Vicky

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