Fitness

Getestet: Fitness-Tracker Garmin vivomove

Wie viele von euch, verbringe ich den Großteil meines Tages vor dem Rechner – sitzend. Arbeiten, Mails beantworten, Blogposts schreiben, durch die Netzwelt scrollen – all das findet online statt. Der Laptop und mein Bürostuhl sind meine Tagesbegleiter und werden nur selten Mal für ein Glas Wasser oder einen Snack verlassen, wenn ich gerade konzentriert an einem Projekt arbeite. Durch diese „sitzenden Arbeitstage“ fehlt einem die Bewegung und nicht nur das: Dadurch, dass man es nirgendwo „Schwarz auf Weiß“ sieht fehlt einem auch oft der Bezug dazu, wie wenig man sich eigentlich bewegt.

Genau aus diesem Grund finde ich den aufkommenden Trend der Fitness-Tracker so gut, weil sie nämlich dazu beitragen ein Bewusstsein dafür zu bekommen, wie viel bzw. wenig man sich bewegt. Das Ganze durch das „Aktivitätstracking“ bewusst im Auge zu behalten ist ein toller Ansatz, wie ich finde! Aus diesem Grund bin ich Anfang des Jahres auf den Geschmack der sogenannten „Smart Watches“ gekommen und habe mich sehr über die Möglichkeit gefreut, die letzten Wochen ein neues Gerät testen zu dürfen: den Fitness-Tracker „vivomove“ von Garmin.

Titelbild_Fitness_Tracker_Garmin_Vivomove_v1

Auf dem 1. Blick sieht die Uhr gar nicht aus wie eine Fitness-Uhr und passte daher wunderbar zu meiner grau-lastigen Garderobe. Was die Garmin vivomove alles kann und wie meine Erfahrung nach dreiwöchiger Dauernutzung ist? Erfahrt ihr nach dem Sprung.

Die Handhabung der Uhr:

Die Uhr erinnert vom Design her an eine klassische Armbanduhr, ist aber mit zwei „Barometern“ ausgestattet, die auf einem Blick anzeigen, wie der aktuelle Schrittstand im Bezug auf das Tagesziel ist und wie der Inaktivitäts-Status ausfällt. Der aktuelle Schrittstand wird einfach zwischen 0% und 100% angezeigt und die Inaktivitätsdauer erkennt man daran, wie rot angelaufen der rechte Barometer der Uhr ist. Die Uhr speichert aber auch Daten zu Schlaf, Distanz und Kalorienverbrauch. Für genauere Angaben dazu lädt man sich die App „Garmin Connect™“ (iOs | Android) runter oder schaut sich seine Daten auf der gleichnamigen Website an.

Der einzige Bedienknopf an der Uhr ist das Rädchen an der Seite. Damit kann man die Uhrzeit einstellen und auch die Synchronisierung der App vornehmen.

Die Uhr ist mit einer Batterie ausgestattet, die ein ganzes Jahr hält, man muss sie also zwischenzeitlich nicht aufladen, so wie ich es von anderen Fitness-Trackern kenne, was ich persönlich als besonders praktisch empfinde. Ebenfalls ist sie wasserdicht. Beim Duschen kann sie also auch angelassen werden.

Verpackung_Fitness_Tracker_Garmin_Vivomove_v1

Daten abrufen:

Hat man die App einmal runtergeladen, erstellt man sich ein Profil. Man kann hier diverse Daten wie sein Geschlecht, seine Größe, sein Gewicht, sein Aktivitätsgrad und gewöhnliche Schlafens- und Aufstehzeiten angeben. Darauf basierend ermittelt die App ein Tagesziel auf den sich die Uhr beim Zählen der Schritte und dem Anzeigen auf dem Zifferblatt beruft. Bei mir war das ein Tagesziel von mindestens 7.500 Schritten.

Hat man sein Profil erstellt und ein paar Daten gesammelt, können sie abgerufen und analysiert werden. Dafür müsst ihr einfach nur die App öffnen und drei Sekunden auf das Rädchen an der Seite der Uhr klicken und schon werden die gesammelten Daten geupdatet und ihr könnt drauf zugreifen und euch beispielsweise die Übersicht eures Tages anschauen. Wie viele Schritte habt ihr zurückgelegt? Wie lange habt ihr geschlafen? Wann waren eure aktivsten Zeiten? All diese Antworten gibt euch die App. Auf der Übersichtsseite des Tages (Bild links) werden die zurückgelegten Schritte angezeigt. Mit einem Klick darauf bekommt ihr eine detaillierte Ansicht (Bild Mitte) wann ihr wieviele Schritte zurückgelegt habt und auch welche Distanz eure zurückgelegte Strecke beträgt. Auch die Kalender-Übersicht (Bild rechts) fand ich immer besonders praktisch. Vor allem, um gewisse Tage miteinander zu vergleichen. Die Tage in der Kalenderübersicht mit den gestrichelten blauen Balken sind übrigens die, an denen ich die 7.500 angesetzten Schritte nicht erreicht habe.

Tagesdetails_Uebersicht_Fitness_Tracker_Garmin_Vivomove

Es gibt manche Tage, an denen es nicht so einfach ist, mehrfach aufzustehen und darauf zu achten, sein Tagesziel zu erreichen weil man beispielsweise eine wichtige Deadline hat oder in einem Meeting festsitzt. Hier kann man sich vielleicht ein Zeitfenster für den Feierabend einplanen, bei dem man sich vornimmt eine Runde um den Block zu laufen. Die Insights (Benachrichtigungen die man nach belieben ein- und ausstellen kann) machen einen beispielsweise darauf aufmerksam, wenn es an einem Tag mal nicht so gut läuft wie sonst. Das motiviert dann nochmal loszulegen. Und genau das will Garmin gerade mit seiner Kampagne #BeatYesterday erreichen, in dem man sich selbst dazu motivieren soll, sein eigenes Gestern zu übertreffen und durch Sport oder mehr Bewegung im Alltag etwas für die eigene Fitness und Gesundheit zu tun.

Insight_Fitness_Tracker_Garmin_Vivomove_v1Mein Fazit:

Ich habe mich sehr schnell ans Tragen der Fitness-Uhr gewöhnt und auch ein paar nette Komplimente für das Design der Uhr bekommen. Dass es sich hierbei um einen Fitness-Tracker handelt, haben alle die mich auf die Uhr angesprochen haben auf den 1. Blick nicht gesehen. Für das Design bekommt die Uhr definitiv 100 Punkte, auch weil sie so vielseitig war und zu jedem meiner Outfits perfekt passte! Auch die Handhabung der Uhr lief einwandfrei, die Bedienung der Uhr und der App ist selbsterklärend und die Synchronisation der Daten geht zügig. Laut Chip-Test hat sie sogar eine Genauigkeit der Datenerfassung von 98,9%, was ein Top-Wert ist.

Für alle, die einen Bürojob haben und die die Basics einer Fitness-Uhr (Schritte, Schlaf, Bewegung) im Blick haben wollen, dafür aber kein zu sportliches Armband mit zig Funktionen brauchen, kann ich die Uhr sehr weiterempfehlen, da sie durch ihr klassisches, vielseitiges Design und die Genauigkeit überzeugt.

Titelbild_Fitness_Tracker_Garmin_Vivomove

Ich habe mir für den Test übrigens das Modell „vivomove Sport“ ausgesucht, das mit einem flexiblen Sportarmband versehen ist. Der Kostenpunkt liegt hier bei 169,99€. Neben der vivomove Sport gibt’s auch noch die vivomove Classic (219,99€) und vivomove Premium (299,99€).

Hier könnt ihr die vivomove Uhren von Garmin shoppen:

* In freundlicher Kooperation mit Garmin

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6 Comments

  • Reply Fantastin 29. Juni 2016 at 12:50

    Ahhh! Du hast mich tatsächlich angefixt. Schäm dich 😉
    Ich bin jetzt wirklich versucht von UP zu Garmin zu wechseln und alles wegen Dir!

    Wegen diesem Beitrag hier fing ich doch glatt erneut an, Fitnesstracker zu recherchieren und habe inzwischen herausgefunden, dass man Garmin Connect mit MyFitnessPal und Runtastic verbinden kann (wie UP auch). Da wäre ich sogar bereit – noch dazu die schicke Optik, ne Knopfbatterie und natürlich die Uhrfunktion – mehr als das Dreifache zu bezahlen, als ich vor 7 Monaten für meinen UP24 gezahlt habe. Also fast. Ich schlafe nochmal drüber, aber ich bin im Moment schon ziemlich angetan und versucht auf „Bestellen“ zu klicken. 🙂

    LG,
    Fantastin

  • Reply Regine Karpel 30. Juni 2016 at 13:12

    Love the watch.
    http://www.rsrue.blogspot.com

  • Reply BB 4. Juli 2016 at 07:07

    In weiß gefällt sie mir besonders gut und motiviert mich bestimmt jeden Tag zu 10.000 Schritten , Love it BB

  • Reply JillePille Adventskalender | Türchen 19 | Garmin vivofit 3 Fitness-Tracker 19. Dezember 2016 at 07:17

    […] meinem Lyon-Aufenthalt habe ich euch im Juni bereits eine Smartwatch vorgestellt: die Garmin vivomove. Ich war begeistert von der Uhr, der Handhabung mit der Garmin Connect App und einfach der […]

  • Reply Diary: Meine Berlin Fashion Week mit Garmin 23. Januar 2017 at 18:25

    […] bei mir im Adventskalender zu gewinnen gab), die vivosmart HR+ (die ich selbst trug), die vivomove (die ich im Sommer bereits getestet habe) und die neue fenix 5, die ihr unten seht und die ab Ende März/April in den Handel kommt. Auf sie […]

  • Reply Im Smartwatch Himmel: Die Garmin fēnix 5S im Test 31. Juli 2017 at 00:03

    […] von Smartwatches und habe bereits das ein oder andere Gerät von Garmin getestet (vivosmart HR+ und vivomove). Als ich zur Fashion Week im Januar am Messestand von Garmin vorbei geschaut habe, wurde die […]

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