Travel, Unterwegs

Road Trip: Mallorca Pt. II

Neben relaxen und am Pool chillen stand für diesen Urlaub vor allem eines auf dem Programm: Mallorca zu erkunden. Dafür habe ich mich kurz vor dem Urlaub noch mit einem Reiseführer und der App „Geo Saison Mallorca 2014“ ausgerüstet, damit wir auch genug Tipps und Anregungen für die nächsten Tage mit Leihwagen zusammen hatten. Hier zu unserem Programm:

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Am ersten Tag mit Mietwagen sind wir von Palma in Richtung Süden gefahren und haben uns zu allererst, die laut Reiseführer „schönsten Dünenstrände“ Es Trenc angeschaut. Schon einmal vorab: Die Anreise ist sehr abenteuerlich, da der Weg in Richtung Strand extrem eng und recht überfüllt ist. Für den Parking zahlt man 6€. Für mich der Strand, der sich auf unserer Reise am wenigsten gelohnt hat, weil recht überlaufen. Viel mehr Charme haben hingegen meiner Meinung nach die zahlreichen Buchten, die (meist) weniger besucht sind. Wir waren bei der Cala Llombards und waren begeistert vom herrlich türkisen Wasser, das fast schon ein wenig an die Karibik erinnerte. Ebenfalls toll soll die Cala des Moro und die Cala s’Almunia (gleich nebenan) sein, leider haben wir es nicht mehr hin geschafft.

Mallorca-Cala Llombardsmallorca-jillepille2

Oft sind die Buchten auf Mallorca recht schwer zu finden, weil Einheimische regelmäßig Wegbeschreibungen abmontieren, damit sie nicht zu überlaufen sind. Aber eins ist klar: Die schönsten Buchten sind auf Mallorca leider alles keine Geheimtipps mehr. Wenn man sich die Buchten nicht unbedingt mit vielen Besuchern teilen möchte, sollte man ganz früh morgens hin. Hier eine Seite, bei der die schönsten Strände samt Wegbeschreibung vorgestellt werden.

Am zweiten Tag sind wir dann von Palma aus in Richtung Westküste gestartet und haben uns mehr oder weniger an dieser Route orientiert. Eine wirklich beeindruckende Strecke entlang der Steilküste, wo man eigentlich die ganze Zeit nur aus dem Fenster schaut und beeindruckt von den tollen Aussichten ist. Wir sind von Andratx und Estellencs über Banyalbufar bis nach Valldemossa, Deià und zuletzt nach Sóller gefahren. Banyalbufar und Deià haben mir am besten gefallen, da diese kleinen Dörfe meiner Meinung nach den meisten Charme hatten. Das Auto abstellen und die Dörfer über die kleinen Gässchen zu erkunden, hat viel Spaß gemacht. In Sóller lohnt sich ein Besuch bei Fet a Soller wenn ihr euren Liebsten daheim ein kleines Geschenk mitbringen wollt, oder euch selbst mit einem kleinen Andenken in kulinarischer Form verwöhnen mögt.

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Am dritten und letzten Tag mit Mietwagen haben wir uns vorgenommen, von Sóller aus weiter in Richtung Norden zu fahren. Dafür haben wir uns diese Strecke als Grundlage genommen. Den ersten Halt machten wir in Fornaulutx, einem wirklich süßen Bergdorf, das sich für einen kleinen Spaziergang durch die Gässchen anbietet. Anschließend sind wir weiter in Richtung Sa Calobra gefahren, wo man an zwei traumhaft schönen Stauseen, nämlich Embalse de Cuber und Gorg Blau vorbeikommt. Auf dem Weg hin zur Bucht von Sa Calobra hat man meiner Meinung nach die tollste Aussicht auf die kurvenreiche Strecke im Gebirge bis hin zur Küste. Bei der Bucht von Sa Calobra angekommen gibt es einen kleinen Parkplatz, wo man das Auto abstellen und den Berg runter zur Bucht spazieren kann. Mein Tipp: Folgt den Schildern in Richtung Torrent de Parreis (unter anderem durch zwei leicht beleuchtete Fels-Tunnel durch) und schaut euch diese wundervolle Felsenschlucht an – eine wunderbare Kulisse.

Mallorca-Fornaulutx

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malllorca-stauseeMallorca-HaarnadelkurvenMallorca_Torrent de Pareis

bucht

Die restlichen Tage haben wir genutzt, um Palma zu erkunden und uns im Hotel am Pool auszuruhen. Ein wirklich gelungener Urlaub.

Mein Fazit unseres Mallorca-Urlaubs? Wie viele Reiseführer & Co. schon vorweg nehmen, hat Mallorca deutlich mehr zu bieten als „nur“ den Ballermann. Obwohl wir ein Hotel in Palma hatten, haben wir nichts von Megapark und El Arenal mitbekommen. In rund einer Stunde kann man einmal von Norden nach Süden fahren und die Autofahrten kommen einem nie zu lange vor, weil sich zwischendurch immer wieder ein Aussichtspunkt befindet, an dem man anhalten und sich ein kleines Päuschen gönnen kann. Sich ein Auto zu mieten, kann ich daher sehr empfehlen! Mein Tipp: Die Morgenstunden im Hotel am Pool genießen und nach dem Mittagessen mit der Route starten, dann sind die engen Straßen auch nicht mehr ganz so voll mit Reisebussen.

Ich hoffe, euch hat mein Reisebericht gefallen und falls ihr was zuzufügen habt oder weitere Fragen, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren stellen. Falls ihr noch weitere Tipps habt, könnt ihr sie ebenfalls gerne in Kommentarform dalassen, ich war bestimmt nicht das letzte Mal auf Mallorca!

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5 Comments

  • Reply Jeannette 10. August 2014 at 16:58

    Das sind wunderschöne Bilder und machen direkt wieder Lust auf Urlaub!!! Ich muss jetzt erst wieder bis nächstes Jahr warten 🙁

    FOLLOW MY BLOG / Maybe we can follow each other!!!
    http://rimanerenellamemoria.blogspot.de

  • Reply Jules 10. August 2014 at 20:02

    Unglaublich schöne Bilder 🙂

    LG, Jules von today is …

  • Reply Sophie 11. August 2014 at 01:16

    Sieht total toll aus! 🙂
    Ich war noch nie auf Mallorca, aber meine Mum und meine Schwester haben auch mal so eine Erkundungstour dort gemacht wie du! 🙂

    Liebe Grüße ♥

  • Reply Anna 11. August 2014 at 22:33

    Sieht das toll aus. Genieße deinen Urlaub!

    Liebste Grüße ANNA von fashionannagirl.blogspot.com

  • Reply Monday Favourites CW28 18. Juli 2016 at 10:07

    […] in die Baleareninsel verliebt. Da haben wir uns nämlich ein Auto gemietet und die Insel erkundet (hier der Post dazu) und so viele schöne Flecken und Buchten entdeckt. Manche von ihnen liegen ganz schön versteckt […]

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