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Heimvorteil Ostbelgien – Stadt, Land, Job | STERISYS

Der erste Drehtag fand in Eynatten bei der Firma STERISYS statt. Worum es hier geht?

STERISYS stellt industrielle Ethylenoxid (Kaltgas)-Sterilisationsanlagen für Dienstleister oder Hersteller von Medizinprodukten her. Denn bevor ein Pflaster, eine Spritze oder ein Wattepad auf den OP-Tisch gelangt, müssen die Produkte erstmals nach strengen Vorschriften sterilisiert werden. Dass die Lösung dieses Prozesses in Ostbelgien geplant, gebaut sowie beim Kunden umgesetzt wird, finde ich richtig aufregend!

Zu Beginn spreche ich mit Lara Radermacher, Geschäftsführerin von STERISYS. Sie ist nach ihrem Studium vor 6 Jahren in den Betrieb ihres Vaters eingestiegen und kümmert sich nun um die Geschäftsleitung. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile mehr als 25 Mitarbeiter und soll aufgrund der hohen Auftragslage weiterhin wachsen! Denn die in Eynatten hergestellten Sterilisationsanlagen sind aufgrund ihrer hohen Qualität bei Top- Medizinproduktherstellern sehr beliebt.

Genauer gesagt ist STERISYS in zwei Branchen tätig – zum einen durch die Herstellung von Sterilisationsanlagen in der Medizintechnikindustrie ,zum anderen durch die Herstellung von Logistik- und Handlingsystemen für vorgefüllte Spritzen im Pharma-Bereich.

Die technische Planung der Sterilisationsanlagen ist hochkomplex, da das Zusammenspiel verschiedenster Baugruppen und deren Komponenten bedacht werden muss. Hier tüfteln Ingenieure anhand eines 3D-Visualisierungstools aus, welche Kombinationen sich am besten für die Bedürfnisse der individuellen Kundenanforderungen eignen. Die Einkäufer sorgen dafür, dass die entsprechenden Produkte für den Bau vorhanden sind. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme der Sterilisationsanlagen können mehrere Monate vergehen – je nachdem, wie komplex die Anlage sein soll!

Jetzt bin ich richtig neugierig: In der eigenen Produktionshalle stehen zwei Sterilisationsanlagen bereit. Werkstattleiter Philipp gibt mir im Schnelldurchlauf eine Führung und erklärt mir, wie der Prozess der Sterilisation genauer funktioniert. Wie in der Medizinbranche üblich, muss sich STERISYS an sehr strenge Richtlinien zur Rückverfolgbarkeit der einzelnen Bauteile halten. Daher ist es Pflicht, jede einzelne Komponente einer solchen Sterilisationsanlage (und das sind bei einer Anlage in dieser Größenordnung gerne mal mehrere Hundert) zu beschriften. Hier konnte ich ein bisschen mithelfen – Konzentration ist gefragt!

Bei meinem Job-Hopping bei STERISYS habe ich mir einen Überblick von der Planung bis hin zur Fertigstellung einer solchen Sterilisationsanlage verschafft. Ich bin immer noch beeindruckt von dem komplexen Prozess, der hinter einem Produkt steckt, das man im Alltag als selbstverständlich betrachtet und finde es großartig, dass die Lösung hier in Ostbelgien geplant und umgesetzt wird.

Auf einen Blick – Das habe ich von meinem Job-Hopping bei STERISYS mitgenommen:

Stärken: Familien-Unternehmen, Internationales Umfeld, Entwicklungsmöglichkeiten

  • Interessant für: Ingenieure, Techniker, Bauleiter, Einkäufer, Vertriebler
  • Highlight: STERISYS trägt dazu bei, dass Patienten weltweit sicher medizinisch betreutwerden können. Vielleicht sind sogar die Pflaster, die ihr benutzt, durch eine Sterilisationskammer von STERISYS gelaufen. Denn sie bedienen die Top-Hersteller der Medizinbranche.Mehr zu STERISYS erfahrt ihr auf der Website des Unternehmens.

Hier könnt ihr euch das ganze Video ansehen:

*In freundlicher Kooperation mit der WFG sowie Ostbelgien – vielen Dank

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