Heimatliebe Ostbelgien

Heimvorteil Ostbelgien – Stadt, Land, Job | PROCOPLAST

Am vorletzten Drehtag geht es für uns in den „East Belgium Park“ nach Lontzen. Unser Job-Hopping-Stopp: PROCOPLAST. Hier werden spritzgegossene Kleinteile aus thermoplastischen Kunststoffen für die Autoindustrie gefertigt. Und das für Großkunden wie BOSCH, CONTINENTAL, HELLA & Co.

Die von Procoplast hergestellten Kunststoffteile werden im Auto benutzt, aber man kann sie nicht sehen – denn Procoplast beliefert die Großkunden und diese bauen die Kleinteile im Anschluss in ihr Fertigprodukt (zum Beispiel Scheibenwischer) ein. Somit befindet sich beispielsweise in jedem BOSCH Scheibenwischer ein Kleinteil von Procoplast und schätzungsweise in jedem zweiten Auto ist irgendwo ein „Stückchen“ Procoplast verbaut.

Beeindruckend! Hier wollen wir einmal hinter die Kulissen blicken… Dafür spreche ich zunächst mit Herrn Debes. Er ist Geschäftsführer des Unternehmens und verrät mir den Hintergrund des Firmennamens. Dieser lässt sich ableiten von „PROcess COntroled PLASTics“ – also prozessgesteuerte Kunststoffverarbeitung. Perfekt abgestimmte Prozesse sorgen für die Null-Fehler-Quote und die Top-Qualität ihrer Produkte. Beides ist enorm wichtig, damit sie sich langfristig bei obengenannten Großkunden behaupten können.

Veronique arbeitet schon seit 20 Jahren bei Procoplast und verrät mir im Gespräch, was das Unternehmen so besonders macht. Die Quantität und Vielseitigkeit der hergestellten Kleinteile ist enorm! So werden im Jahr rund 350 Millionen Kunststoff-Teile von 200 Sorten produziert. Ebenso erzählt sie mir davon, dass Procoplast seit nunmehr zwei Jahren der amerikanischen Gruppe „Methode Electronics“ gehört und dass die Belegschaft nach anfänglicher Umorientierung und das Gewöhnen an die US-Kultur nun jede Menge Chancen und Möglichkeiten in der Übernahme sieht.

In der Produktion laufen die Maschinen sieben Tage die Woche auf Hochtouren und es wird in drei Schichten gearbeitet. Michael Palkowski führt mich rum und erzählt mir von seinem beruflichen Werdegang –  vom Schichtführer zum „Regleur“ und Ausbilder. Ihm macht es Spaß, sein Wissen weiterzugeben und mit der Firma gemeinsam zu wachsen.

Aktuell beschäftigt Procoplast am Standort Lontzen mehr als 100 Mitarbeiter. Für die zukunftsorientierten Projekte sind sie aber stetig auf der Suche nach neuem Fachpersonal. Die interne Ausbildung von Fachkräften wird hier großgeschrieben. Das verrät mir auch Paul, der im Sommer bei Procoplast gestartet hat und neben der Durchführung von eigenen Projekten auch immer Zeit bekommt, sich ausreichend einzuarbeiten – ohne Druck. Das gibt ihm ein gutes Gefühl!

Und das hat mich am Drehtag bei PROCOPLAST besonders beeindruckt:

  • Stärken: Innovation, Flexibilität, zukunftsorientierte Aufgaben
  • Interessant für: Ingenieure, Kunststoffexperten, (ERP)-Projektmanager, Industriemechaniker
  • Highlight: Procoplast ist immer einen Schritt voraus und tüftelt heute schon an den Projekten für die Produkte von morgen. Derzeit aktuell: Die E-Bike-Branche.

Mehr zu PROCOPLAST könnt ihr hier herausfinden.

*In freundlicher Kooperation mit der WFG sowie Ostbelgien – vielen Dank

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