Heimatliebe Ostbelgien

Heimvorteil Ostbelgien – Stadt, Land, Job | KOCKARTZ

Für den Dreh bei der Bäckerei- und Konditorei KOCKARTZ hat mein Wecker um halb 4 geklingelt, denn wir wollten gerne noch ein bisschen von der nächtlichen & morgendlichen Produktionsschicht miterleben. Also waren wir um halb 5 vor Ort in Hauset – hier wurden dann noch circa zwei Stunden die diversen Leckereien gebacken, bevor diese in die jeweiligen Filialen ausgeliefert wurden.

Zwischenzeitlich konnte ich immer mal wieder ein bisschen mit anpacken. Beim Zubereiten von Nussecken oder „Platz“ helfen, die immer einmal die Woche gebacken werden. Bei der Herstellung der Streusel für die „berühmt-berüchtigten“ Kockartz-Streuselbrötchen mitkneten, die mein persönliches Highlight aus dem Sortiment sind. Das war die perfekte Gelegenheit, mit einigen Mitarbeitern aus der Produktion darüber zu sprechen, wie sich der Job mit dem Privatleben vereinbaren lässt – schließlich muss man als Bäcker und Konditor meistens dann arbeiten, wenn andere entweder schlafen oder feiern.

Darüber sprach ich unter anderem auch mit Cedric. Er ist Produktionsleiter bei Kockartz für den Bereich Konditorei und erklärt mir, dass es im Alltag dann einfach einer anderen Planung und Organisation bedarf und sogar seine Vorzüge hat. So schläft er beispielsweise nachts nur zwei Stündchen und holt den „Hauptschlaf“ nach seiner Nachtschicht nach – da hat er nämlich ab 11 Uhr noch den ganzen Tag vor sich. Ebenso sagt er mir, dass sie für die Auszubildenden jetzt eine neue Regelung an den Start bringen, sodass es erst um halb 6 losgeht. Was er bei seiner Arbeit bei Kockartz so schätzt? Die Vielseitigkeit seiner Aufgaben. Selbst produzieren, die Qualitätskontrolle aber auch das „bei Laune halten“ des Teams. Die Leitung des Teams wurde ihm von der Geschäftsleitung angeboten – bei Kockartz hat man also auch Aufstiegschancen und kann Verantwortung übernehmen.

Mittlerweile wird Kockartz schon in der 6. Generation geführt und feiert in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum. Die erste Filiale wurde 1919 gegründet. In dieser Zeit ist das Unternehmen wahnsinnig gewachsen – und wird dies auch weiterhin tun. Das Geheimrezept? Die besondere Liebe zur traditionellen Backkultur beibehalten und diese mit der Begeisterung für Innovationen kombinieren.

Im kommenden Jahr ist die Eröffnung von weiteren Filialen geplant, ebenso wird das Online-Bestell-System ausgebaut. Daher ist Kockartz auch immer auf der Suche nach neuen, motivierten Mitarbeitern im Verkauf, der Produktion sowie der Lieferung. Wie mir Geschäftsführer Alexander Kockartz verrät, sollten Interessenten vor allem eins mitbringen: Spaß an der Arbeit – Freude am Backhandwerk und eben auch daran, mit Menschen zu interagieren.

Das habe ich von meinem Tag bei KOCKARTZ mitgenommen:

  • Stärken: Aufstiegsmöglichkeiten, vielseitige Aufgabenfelder, offen für Quereinsteiger
  • Interessant für: Auszubildende, Bäcker, Konditoren, Bäckereifachverkäufer, Studentische Aushilfen
  • Highlight: KOCKARTZ fördert seine Mitarbeiter und bietet auch jungen Mitarbeitern die Chance, Verantwortung zu übernehmen

Mehr zu KOCKARTZ erfahrt ihr auf der Website des Unternehmens.

*In freundlicher Kooperation mit der WFG sowie Ostbelgien – vielen Dank!

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